Seit nunmehr ca. 100 Jahren ist SHIATSU in Japan eine allgemein
anerkannte Therapieform, wie z.B. Physiotherapie oder Chirotherapie
in Europa. SHIATSU verkörpert eine bimanuelle Behandlungsweise, die
sich der Kenntnisse asiatischer

Medizinphilosophie und des Prinzips von YIN und YANG bedient. Im Laufe der Jahrzehnte
entwickelten sich verschiedene Denkansätze und Richtungen, die bis heute recht
unterschiedliche Perspektiven in der internationalen SHIATSU-ARBEIT gezeigt haben.
Zurückzuführen ist sie auf alte chinesische Techniken, nämlich DO IN und
ANMA. DO IN
hat viel Ähnlichkeit mit Yoga, und ANMA lässt sich mit westlicher Massage vergleichen,
diese beiden Techniken sind die ältesten Formen medizinischer Behandlung im
Osten.
Das japanische Gesundheitsministerium definiert SHIATSU folgendermaßen:
"SHIATSU-Therapie ist eine Form manueller Behandlung, ausgeführt mit den Daumen,
anderen Fingern und den Handflächen, ohne Zuhilfenahme irgendwelcher Instrumente. Durch
den Druck auf die menschliche Haut beseitigt sie innere Störungen, fördert und erhält
die Gesundheit und behandelt spezielle Beschwerden."
Masunaga verband die SHIATSU Arbeit mit Meridiankenntnissen. Masunaga
Shiatsu Praktiken bilden die Grundlage von BO-MERIDIAN-SHIATSU.
Christl Bode führte Masunagers ZEN Shiatsu noch näher mit der jahrtausend
alten chinesischen Medizinpraxis zusammen.